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Tafeltag

Tafeltag

Von Ursula Meyer
Tafel Büdingen-Altenstadt

 

Es fing beim TeGut an , mit einer blonden Frau und einem netten Mann. Sie sagten zu mir , unser Korb ist noch leer, kaufen sie doch etwas mehr, für Bedürftige und auch für Kinder .

Damit hatten sie mich eingefangen. Menschen , die ich gar nicht kannte , um gutes zu tun auch ohne ein Danke.

Ich ging mit ganz anderem Blick durch die Gänge und Regale und nahm auch etwas mit. Für

Beim Rausgehen fragte ich nachetwas mehr Info, denn Zeit hatte ich und wollte auch helfen.
Die Nummer auf dem Flyer , die rief ich dann an, da war eine Erika dran.
Sie meinte, Hilfe können wir immer gebrauchen, sie können ja mal in die Obergasse laufen. Am besten am Mittwoch dann ist auch wer da- und ich sagte ja.

Ich bekam eine Schürze, ne schöne, orange , die band ich mir um und wußte bald auch warum.
Handschuhe bekam ich auch, das ist auch sehr gut, denn was nun kam , tat meinen Händen nicht so gut.

Berge von Brötchen, von Brot und von Kuchen, die warten schon , die mußt ich nicht suchen.
Sie türmten sich auf allen Tischen. Wir sortierten sie in verschiedene Tüten. Die durchsichtigen und auch die gespendeten , für Körbe unsere Kunden und auch zum verteilen., das ging immer Ruck Zuck, wir mußten uns eilen.

Dann kam die nächste Fuhre mit Gemüse, Obst und diversem., das wurde gesichtet, sortiert und verteilt, entsorgt, beschippelt und besprochen, manchmal wird auch dran gerochen.
Es wurde gewendet , von allen Seiten betrachtet , und ziemlich oft danach verachtet. Dann kam es in die Tonne, in den blauen Sack, die Verpackung sortenrein, flog danach in die andere Tonne, mit dem gelben Sack, wir füllen einige davon, an jedem Tafeltag.

Inzwischen war auch die letzte Kiste fertig, wir wischten die Tische ab, das ist nun sehr nötig. Es geht ans Sortieren in die 50 Körbe , Einzelleute Familien, Kinderreiche, unsere Kunden kommen aus den verschiedenen Bereichen.

Das Verteilen ist nicht jedermanns Sache, es stellt aber zufrieden das kann ich nur sagen. Nun wird noch gefegt, der Tag geht zu Ende. Wenn wir zu langsam waren , stehen die Kunden schon vor der Tür. In diesem Moment sind sie fitter als wir.

Mein erster Tafeltag liegt nun schon lange zurück, auf fast 7 Jahre blick ich zurück.
Und ich muß euch sagen : es war kein Fehler damals nach der Info zu fragen.
Viele nette Leute habe ich kennen gelernt wir hatten immer viel Spass. Hatten Tränen gelacht und Sorgen besprochen , hatten uns auch öfter privat mal getroffen.

Die Tafeln, die gibt es hoffentlich noch lange, die Teams und Kollegen, die halten zusammen. Der Job stellt zufrieden und gibt es mal Zoff, dann sortiert sich das immer bis zur nächsten Woch.

Ich wünschen allen ein frohes Weihnachten.

 
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